Maria Himmelfahrt in St. Crescentius
Zum Hochfest Marias Aufnahme in den Himmel feierte unsere Kirchengemeinde am Samstag, 15. August 2026, eine feierliche Heilige Messe in St. Crescentius.
Zelebriert wurde die Heilige Messe von Pfarrer Martin Fischer. Mitzelebranten waren Stadtpfarrer i.R. Geistlicher Rat W. Johannes Kowal, Stadtpfarrer i.R. Geistlicher Rat Ulrich Trzeciok und Diakon Alexander von Rüden. Während des Gottesdienstes weihte Pfarrer Fischer traditionell die mitgebrachten Kräuter der Gottesdienstteilnehmer und die Kräutersträuße, die zuvor von der Frauengemeinschaft St. Elisabeth angefertigt wurden. Diese konnten dann nach der Heiligen Messe von den Gläubigen mit nach Hause genommen werden.
Stadtpfarrer i.R. Geistlicher Rat Ulrich, der vor 50 Jahren nach Naumburg kam und die Stelle als Stadtpfarrer inne nahm, wurde von Pfarrer Fischer geehrt und er sprach seien Dank für die von ihm geleisteten Tätigkeiten aus.
Musikalisch wurde die Heilige Messe vom Organisten Herrn Michael Loskant und vom Bürgergesangverein 1862 Naumburg, der eines seiner verstorbenen Mitglieder in der Messe gedachte.
Information zu Maria Himmelfahrt:
Am Hochfest Mariä Himmelfahrt betrachten wir die Erhebung Marias mit Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels. Diese Glaubensüberzeugung, dass die Gottesmutter Maria nach ihrem Tod in den Himmel aufgenommen wurde, ist seit dem frühen Christentum verbreitet. Sie wird zwar nicht in der Bibel beschrieben, wurde aber 1950 als bisher letztes katholisches Dogma von Papst Pius XII. verkündet. In diesem mit höchster Autorität verfassten unfehlbaren Lehr- und Glaubenssatz heißt es unter anderem, dass „die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde“.
Textquelle: https://www.vaticannews.va
Brauch der Kräuterweihe:
Der Legende nach, sollen die Jünger Jesu nach Öffnung von Maria's Grab darin nicht mehr ihren Leichnam, sondern nur noch Rosenblüten und Kräuter vorgefunden haben.
Einer anderen Legende zufolge soll sich, als Jesus selbst drei Tage nach dem Tod seiner Mutter erschien, um sie in den Himmel zu begleiten, ein unaussprechlicher angenehmer Duft nach Blüten und Kräutern verbreitet haben.
Aufgrund dieser Legenden entwickelte sich der Brauch, Kräuter an Mariä Himmelfahrt zu weihen.
Diese Kräuter wurden und werden in Haus und Stall an der Wand angebracht.