Tag des ewigen Gebetes in St. Crescentius

Tag des ewigen Gebetes in St. Crescentius

Am Sonntag, 15. Januar 2026, wurde am Kirchort Naumburg der Tag des „Ewigen Gebetes“ begangen. Nach dem Hochamt wurde von Stadtpfarrer Geistlichem Rat W. Johannes Kowal das allerheilige Sakrament ausgesetzt. Anschließend begannen die Betstunden.

12:00 Uhr Stille Gebetszeit

13:00 Uhr Gebetszeit für Familien

14:00 Uhr Gebetszeit, gestaltet durch das Kirchenteam

15:00 Uhr Gebetszeit, gestaltet durch die kfd

16:00 Uhr Feierliche Abschlussandacht

Die ewige Anbetung ist eine alte Tradition der eucharistischen Anbetung. Grundlage dafür ist der Glaube an die wahrhafte Gegenwart Jesu Christi in den Gestalten der Eucharistie.

 

Hintergrund

Ab dem 10. Jahrhundert entstand in Klöstern die Tradition, in einer Kapelle den Leib Christi in Gestalt der Hostie zu verehren. Aus der Gebetsform der Anbetung entwickelte sich das ewige Gebet vor dem in der Monstranz ausgesetzten Altarssakrament. Um die Präsenz Christi in der Welt ständig gegenwärtig zu halten und sich immer daran zu erinnern, führte man die Anbetung zu jeder Tages- und Nachtstunde ein. In Deutschland wurde das ewige Gebet von Johann Philipp von Walderdorff (1701–1768) eingeführt. Gemäß einer Anweisung der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung darf die Aussetzung des Allerheiligsten niemals ohne eine hinreichende Gebetswache stattfinden.

 

Textquelle: Wikipedia