Bittprozession an Pfingstmontag in Naumburg

Bittprozession an Pfingstmontag in Naumburg

Mit Pfingsten begehen wir als Christen neben Ostern und Weihnachten unser wichtigstes Hochfest.

 

An Pfingsten endet die Osterzeit mit einer radikalen Botschaft: Der Auferstandene bringt nicht Vergeltung, sondern Versöhnung. Seine Liebe überwindet die verschlossenen Türen unserer Angst und schenkt der Welt ein neues Gesetz, das die Logik von Gewalt und Zerstörung endgültig durchbricht.

 

Laut der Apostelgeschichte ist der Pfingstsonntag der Tag, an dem der Heilige Geist den Jüngern Jesu geschenkt wurde. Durch das „Pfingstwunder" konnten die Jünger plötzlich in mehreren Sprachen reden und Jesu beauftragte sie, das Evangelium zu verbreiten.

 

Das Wort Pfingsten kommt vom griechischen Wort „Pentekoste", was auf die Zahl 50 verweist. Im Hintergrund steht die Berechnung des Termins für Pfingsten 50 Tage nach Ostern. Im Mittelpunkt des Festes steht die Sendung des Heiligen Geistes, der zugleich die Initialzündung zur Gründung der Kirche als Gemeinschaft aller an Christus Glaubenden darstellt. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist nach kirchlicher Lehre in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten.

 

Am Pfingstmontag, 25. Juni 2026, fand in der Stadtpfarrkirche Sankt Crescentius ein feierliches Hochamt mit anschließender Bittprozession um den Kleinen Berg statt.

Zelebriert wurde die Heilige Messe von Pfarrer Martin Fischer Mitzelebrant war Stadtpfarrer i. R. Geistlichen Rat Ulrich Trzeciok und Diakon Alexander von Rüden.

Die Naumburger Stadtkapelle mit ihrem Jugendorchester begleitete die Pfingstprozession musikalisch.

 

Pfarrer Fischer bedankt sich herzlich bei der Naumburger Stadtkapelle und den Gemeindemitgliedern, die die Altäre für die Prozession geschmückt und aufgestellt hatten.

Auch bedankt sich Pfarrer Fischer bei der Wolfhager Polizei unter der Leitung ihres 1. Hauptkommissars Herrn Sieg für die Absicherung der Prozession.